Dieses E-Bike hat einen Torque Sensor auf STEROIDEN - Ich LIEBE es! Cyrusher Rover

  1. Video-Zusammenfassung
    Das Cyrusher Rover ist ein E-Bike (Preis ca. 1.500 £) mit kraftvoller Leistung, Fat-Reifen (26 Zoll) und Vollfederung. Es handelt sich um die „Step-over“-Version (hoher Einstieg) des früheren Rome-Modells.
    Der Tester lobt das robuste Erscheinungsbild, die reichliche Leistung, den Fahrkomfort und die exzellente Reichweite, merkt jedoch einige „kleine, aber dennoch ärgerliche“ Mängel an (wie eine zu aggressive Abstimmung des Drehmomentsensors, eine lockere Kette, die zum Klappern und Schlagen neigt, sowie das Fehlen von serienmäßigen Schutzblechen oder einem Gepäckträger).
  2. Vor- und Nachteile
    Vorteile:
    • Kraftvolle und reaktionsschnelle Beschleunigung: Ausgestattet mit einem 52V-Akku und einem Motor mit hohem Drehmoment (95 Nm), bietet es fast keine Verzögerung beim Anfahren.

• Hervorragendes Vollfederungssystem: Die Abstimmung der Hinterradfederung ist überraschend geschmeidig und komfortabel; in Kombination mit den 4 Zoll breiten Reifen sorgt sie für ein großartiges Offroad-Erlebnis.

• Beeindruckende Reichweite unter Realbedingungen: Mit einem 811-Wh-Hochleistungsakku (52V 15,6Ah) erreichte der Tester (mit einem Gewicht von über 100 kg) problemlos eine Reichweite von etwa 60 Meilen (fast 100 km).

• Breite Kompatibilität bei der Körpergröße: Rahmen und Sattel bieten umfangreiche Einstellmöglichkeiten und sind für Fahrer von 1,62 m bis fast 1,98 m (5’4" bis 6’6") bequem geeignet.

• Herausragendes Design: Mit interner Kabelführung, einem robusten Rahmenprofil und einer stimmigen, einheitlichen Optik.

• Display und Beleuchtung: Das Dashboard ist bei Sonnenlicht klar ablesbar, und das helle Rücklicht verfügt über eine Bremslichtfunktion.
Nachteile:
• Zu aggressive Sensorabstimmung (wie ein „auf Steroiden“ getrimmter Trittfrequenzsensor): Der Drehmomentsensor reagiert zu aggressiv und gibt schon bei sehr langsamem Treten die volle Leistung ab, was eine feine Geschwindigkeitskontrolle erschwert.

• Kette neigt zum Klappern/Lärmen und Abspringen: Bei Fahrten in unwegsamem Gelände treten erhebliche Kettengeräusche auf, und während des Tests sprang die Kette sogar ab. • Schwere Bauweise: Das Fahrrad wiegt ca. 39 kg, was das Tragen über Treppen erschwert (obwohl der Akku herausnehmbar ist).

• Zubehör nicht inklusive: Schutzbleche und Gepäckträger sind nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

• Einfacher Antrieb: Es verwendet ein Shimano Tourney 7-Gang-Schaltwerk der Einstiegsklasse.

[00:00] - [02:18] Erste Eindrücke vom Drehmomentsensor und Steuerungsprobleme: Der Tester prüfte die Reaktionsgeschwindigkeit des Sensors; während er sofort anspricht, führt selbst leichtes „Pseudopedalieren“ (Ghost-Pedaling) zu einer sofortigen Beschleunigung auf etwa 15,5–16 mph, wobei die feine Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten fehlt, die für Drehmomentsensoren typisch ist (die Leistung besserte sich erst beim Wechsel auf Unterstützungsstufe 1).
[02:19] - [05:20] Modellpositionierung und Spezifikationen: Im Vergleich zu anderen Cyrusher-Modellen (wie dem Rome, Komoda und Flex) wird das Rover als E-Bike mit 26-Zoll-Fat-Reifen, Vollfederung und einem 52V-Akku vorgestellt, mit einer werkseitigen Begrenzung auf 250 W (konform mit den britischen Vorschriften, kann aber manuell freigeschaltet werden).
[05:21] - [07:10] Test des Federungssystems: Die Vollfederung wurde auf holprigen und schlaglochreichen Straßen getestet; die Hinterradfederung bot eine exzellente Stoßdämpfung, wobei jedoch ein deutliches Schlagen der Kette zu hören war.
[07:11] - [08:56] Bergauf-Leistungstest: Die Motorleistung wurde an einer steilen Steigung im Modus „nur Trittfrequenz/Pseudopedalieren“ getestet; das Fahrrad erreichte den Gipfel mühelos mit 13–15,5 mph.
[08:57] - [10:45] Unerwartetes Abspringen der Kette und Reichweiten-/Datenanalyse: Während des Tests sprang die Kette ab; der Tester montierte sie wieder und kommentierte, dass die Herstellerangabe von „62 Meilen/100 km“ oft übermäßig optimistisch sei. [10:46] - [14:14] Gewicht, Akkuentnahme, Körpergrößen-Kompatibilität und Design: Das gemessene Gewicht beträgt ca. 39 kg, bei einer maximalen Traglast von 160 kg. Es verfügt über einen 52V 15,6Ah (811Wh) Akku. Da keine Federungskomponenten den Bereich unter der Sattelstütze blockieren, bietet der Sattel einen großen Verstellbereich für Fahrer von 1,62 m bis fast 1,98 m Körpergröße. Die Verarbeitungsqualität ist ordentlich, ohne störendes Kabelgewirr.
[14:15] - [18:38] Moduswechsel, Bremsen und Sensorbeschränkungen: Test des Wechsels zwischen Tretunterstützung (PAS) und Drehmomentsensor-Modus sowie der Leistung der hydraulischen Bremsen; der Tester betont erneut, dass das Fehlen von Einstellmöglichkeiten für den Sensor der Hauptnachteil des Rads ist.
[18:39] - [20:38] Auspacken des Zubehörs und Ladetest: Überblick über die mitgelieferten Teile wie Werkzeugset, Luftpumpe, Lichter und Rückspiegel; das beiliegende 2A-Ladegerät benötigt etwa 8 Stunden für eine vollständige Ladung.
[20:39] - [23:18] Beschleunigungstest 0–15 mph und Details zum Lenker-Display: Test der Beschleunigungsleistung nur mit Motorunterstützung; Vorführung der Ablesbarkeit des kontrastreichen Farbdisplays bei Sonnenlicht und der Funktionsmenüs.
[23:19] - [30:23] Zusammenfassung der realen Reichweite und abschließende Kaufberatung: Der Tester fuhr über 15 Meilen auf maximaler Unterstützungsstufe mit vernachlässigbarem Akkuverbrauch, was darauf hindeutet, dass eine reale Reichweite von etwa 60 Meilen erreichbar ist. Angesichts des Preises von 1.500 £ betrachtet der Tester dies als ein hochwertiges Fat-Tire-E-Bike, ideal für Nutzer, die Wert auf starke Leistung und Offroad-Fahrten legen.